Paranormale Fähigkeiten

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Paranormale Fähigkeiten

Beitrag  Yes, The -S- am So Jan 17, 2010 7:06 pm

Nennt es Mutationen, Paranormalle,....glaubt Ihr an Telekinese (mit Gedanken Sachen bewegen), Telepathie (Gedanken lesen), ...?

Reiki und Empathie....Funkchen wird bestimmt etwas dazu posten können, nich'?! Waigel

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Re: Paranormale Fähigkeiten

Beitrag  Funkenfeuer am So Jan 17, 2010 8:00 pm

Ich fang mal an mit Reiki..


Reiki kann man auch als 'Handauflegen' bezeichnen.. eine (oftmals mehr symbolische) Berührung die Kräfte weiter geben soll um Körper und Geist zu heilen. Halten viele für Humbug, halten aber auch einige für Wirkungsvoll. Da ich ne Zeitlang mit drei Reiki-Heilern unter einem Dach lebte, kann ich euch ja ein wenig darüber erzählen.

Ich für meinen Teil glaube dass es funktionieren 'kann'. Seis aus dem Grund der tatsächlicheln Fähigkeit des Heilers, oder auch dem 'Wunsch' des Patienten nach Heilung (wie ein Placebo-effekt).

Ich bin mal so dreisst und klau mir ein paar Zeilen aus Wikipedia dazu :p

"Reiki [ɺeːki] (jap. レイキ/霊気) ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren, das Anfang des 20. Jahrhunderts von Mikao Usui in Japan entwickelt wurde.

Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei (Geist, Seele) und ki (Lebensenergie) und wird in der Regel in westlichen Publikationen als „universelle (Lebens-)Energie“ übersetzt. Reiki bezeichnet dabei sowohl die Behandlungsform selbst als auch die Energie, die der erhofften Wirkung zugrunde liegen soll. Angestrebt wird damit Heilung von Krankheiten, aber auch eine verbesserte Vorbeugung und allgemeines Wohlbefinden. Die therapeutische „Energiearbeit“ erfolgt mit Hilfe der Hände des Reikigebenden. Die Wirksamkeit der Praktiken im Hinblick auf die Heilung von Krankheiten konnte, trotz zahlreicher teilweise widersprüchlicher Studien, wissenschaftlich bisher nicht belegt werden."

Wie man also sieht, ist Reiki als Heilmethode etwas umstritten. Was ich von der Durchführung weiss ist dass ein Trance-ähnlicher Zustand hilfreich sein kann die eigenen Blockaden der Chakren zu lösen und die Energie 'fliessen' zu lassen, um sie an Andere weiter zu geben. Hautkontakt oder allgemein eine Berührung ist nicht zwingend notwendig. Die Behandlung ohne direkte Berührung ist dafür ein wenig anstrengender für den Gebenden, und wohl auch ein wenig wirkungsärmer beim Empfandenden.

Geistige Blockaden (wie schlichtes Sträuben 'dagegen', oder Krankheiten die pychischen Ursprung haben und deren 'Grund' nicht behoben wurde) erschweren eine Heilung, oder überhaupt eine Wirkung der Reiki-Behandlung. Die ersten erfolgreichen Behandlungen bei Patienten die sich zuvor nie mit Reiki haben behandeln lassen, enden manchmal in Tränenausbrüchen bis hin zur gänzlichen Auflösung der Fassung, da eben sämtliche negativen Energien (und somit auch die Blockaden) gelöst werden können und alles 'aus einem heraus platzt'... So beschreiben einige dieser Patienten den ersten Eindruck von Reiki als unangenehm, teilweise schmerzhaft, aber sehr befreiend und erleichternd, was für die weiteren Behandlungen nicht unwichtig ist. Wenn sich der Gebende nicht erst wieder durch die Blockaden kämpfen muss, kann er sich leichter den Beschwerden des Körpers zu wenden und dort die Energien fokussieren.

Reiki ist aber nicht nur auf die teilhabenden Personen beschränkt. Selbst das Zimmer in dem solche Behandlungen statt finden müssen von vornehrein eine angenehme, helle Ausstrahlung haben die sowohl Kraft als auch Geborgenheit und Schutz verspricht.

Anfühlen tut es sich... warm. Wie wenn man die Haut unter eine Wärmelampe hält. Es kribbelt auch ein wenig, aber sehr angenehm. Und das sowohl bei dem Empfangenden, als auch bei den Handflächen des Gebenden, sofern man denn dazu in der Lage ist. Es gibt sogar Seminare in denen angeboten wird Reiki in den verschiedenen Graden zu lernen, die ich mit dem nächsten Beitrag erläutern werde.. oder ich versuchs Smile

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Re: Paranormale Fähigkeiten

Beitrag  Jayne Cobb am So Jan 17, 2010 9:22 pm

Funkenfeuer schrieb:"Reiki [ɺeːki] (jap. レイキ/霊気) ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren, das Anfang des 20. Jahrhunderts von Mikao Usui in Japan entwickelt wurde.

Der hat die Technik "entwickelt"? Das hätte ich zu gern gesehen, wie er das entwickelt hat. LOL Ist der etwa eines Tages auf gewacht und hat sich gesagt, das die moderne Medzin nicht wirsam genug ist oder zu aufwendig sei, also entwicklte ich etwas, wo man einfach nur die Handauflegen muss?

Ob sowas möglich wäre durch Mutationen ist auch sehr schwer einzuschätzen, aber vllt wäre ja Telepathie oder Telekines möglich? Immerhin benutzen wir ja nur 10% unserer Gehirnzellen. Wer weiß, was möglich wäre, wenn wir 50% oder gar die vollen 100% nutzen würden?

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Re: Paranormale Fähigkeiten

Beitrag  Funkenfeuer am Mo Jan 18, 2010 2:15 am

Ich schätze das 'entwickeln' kommt dadurch dass man mithilfe von Meditation die Energieströme im eigenen Körper lenken kann - weswegen beispielsweise Kampfmönche ohne Verletzungen Ziegel oder Bretter durchschlagen können oder Nadeln durchs Glas werfen. Reiki nennt sich die Technik jemand anderem zugang zu diesen Energien zu gewähren, die nicht aus einem Selbst sondern vom Allumgebenden, vom Kosmos und der Umwelt her auf einen ein wirken. Der Reiki-heiler gibt diese Energie also nicht von sich aus, sondern ist der Leiter, oder 'Strohhalm' für diese Kraft, die man glaub ich gerne als Chi bezeichnet.

Als jemand der es versucht hat ein solcher Leiter zu sein, kann ich nur sagen dass es äusserst schwierig ist mit sich selbst und seiner Umwelt warhaft im Einklang zu sein und sich soweit bedingungslos öffnen zu können um diese Energieströme allein für einen selbst spürbar zu machen. Wie gesagt, ich habe mit drei Reiki-Heilern zusammen gelebt und hab das mehr oder weniger gesehen, aber nicht an mir machen lassen xD.. Ich steh auf meine psychischen Macken daher.. pffd ;X

Meditative Übungen können aber sehr wohl das bewusstsein erweitern oder verändern, genauso wie das eigene Körpergefühl. auch ohne Reiki ^^

Zu den Graden bin ich nochmal dreist und lasse Wikipedia sprechen....

" Die Reiki-Grade

Traditionell gibt es im Reiki drei Grade, die nachfolgend beschrieben werden. Mittlerweile haben sich allerdings auch Schulen entwickelt, die diese weiter aufgeteilt oder mit anderen Systemen vermischt haben. Bei Abänderungen des Systems kann man möglicherweise nicht mehr von Reiki sprechen. Mikao Usui selbst hat sein Reiki-System als in sich geschlossen und vollständig bezeichnet.

Mit Ausnahme der Meisterausbildung werden die verschiedenen Reikigrade gewöhnlich in Wochenendseminaren unterrichtet.


Der erste Grad

Der erste Grad repräsentiert den körperlichen Bereich. Die vom Reikilehrer vorgenommene Initiation des ersten Grades besteht aus traditionell vier Einweihungen, mit denen dem Schüler Reiki sofort und für das ganze Leben zur Verfügung stehen soll. Dieser soll dann sowohl sich selbst als auch andere Menschen, aber auch Tiere und Pflanzen über seine Hände direkt mit Reiki behandeln können. Für die Behandlung anderer bzw. die Selbstbehandlung wird eine bestimmte Abfolge von Handpositionen für das Auflegen der Hände auf dem Körper gelehrt. Weiterhin wird bei der ersten Initiationsstufe Grundlegendes über Reiki vermittelt: die Geschichte des Reiki, Reiki-Wirkungsweise, Grundpositionen, Aura und Chakren, Merkmale der Reiki-Energie und die sogenannten fünf Lebensregeln.


Der zweite Grad

Beim zweiten Grad steht der mentale Aspekt im Vordergrund. Der Schüler bekommt bei der Initiation zwei weitere Einweihungen und lernt drei Reikisymbole (Kraftsymbol, Mentalsymbol, Verbindungssymbol) und die dazugehörenden Kotodamas oder Jumons – ähnlich Mantras – kennen. Damit soll es ermöglicht werden, jedes beliebige Energiefeld über Zeit und Raum hinweg mit Reiki zu behandeln, z. B. Konzepte, die Wirkung vergangener Ereignisse oder einen Menschen an einem entfernten Ort. Ein Schüler wird damit kein besserer Praktizierender, sondern verfügt lediglich über mehr Anwendungsmöglichkeiten. Die tägliche Selbstbehandlung wird auf allen Stufen als Grundstein zur persönlichen Weiterentwicklung angesehen. Eine wichtige Voraussetzung für den zweiten Grad ist deshalb auch eine längere Praxis mit dem ersten Grad und die ernsthafte Arbeit und Auseinandersetzung mit sich selbst.


Der dritte Grad

Beim dritten Grad liegt der Schwerpunkt auf dem seelischen Aspekt und die Zugangsebene zum astralen Bereich. Der dritte Grad wird heute in zwei Teile unterteilt: Meistergrad und Lehrergrad. Ursprünglich handelte es sich aber nur um einen Grad. Der Schüler bekommt bei der Übertragung zwei weitere Einweihungen und erhält ein weiteres Symbol (Meistersymbol) mit dazugehörigem Mantra. Der Lehrergrad beinhaltet das Wissen um die Einweihungsrituale und befähigt dazu, andere Menschen in Reiki zu initiieren. Die Ausbildung zum Lehrer nimmt gewöhnlich ein bis zwei Jahre in Anspruch, um angemessene didaktische Fähigkeiten zu entwickeln und in die Aufgabe der Reiki-Meisterschaft hineinzuwachsen. Der Lehrergrad unterscheidet sich von den anderen Graden grundsätzlich darin, dass hierbei keine Einweihung mehr stattfindet."


Ich persönlich halte das angeblich 'simple' Erlernen der Technik als das eigentliche Placebo an der ganzen Geschichte. Ich habe Reiki Heiler gesehen die wirklich 'gewirkt' haben, und ich habe Reiki Heiler gesehen die einfach die Bewegungen nach ahmten, aber dabei selbst dermassen hektisch und stresszerfressen waren, dass das schlichtweg ein Witz war. Daher meine Meinung: Reiki KANN sehr wohl seine Wirkung entfalten und heilende wie unterstützende Wirkung erzielen die sowohl Seelische wie auch Körperliche Probleme etwas lockern, lösen und zerstreuen... Beispielsweise soll es eine fördernde Wirkung auf das Immunsystem haben, da man sich durch die Meditativen Übungen weniger stresst, bzw. Stress abbaut und somit ruhiger durchs Leben gehen kann.
Es kommt darauf an wie der Ausführende an die Sache herangeht.. ob er wirklich versucht diesen Zustand zu erreichen, oder einfach nur so tut als ob, weils bei anderen auch klappt. Smile


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Empathie...

Beitrag  Funkenfeuer am Fr Jan 29, 2010 3:06 am

Empathie...

Eines vorweg zu diesem Thema:

Die 'Wissenschaft' in der Psychologie unterscheidet zwischen Mitgefühl (mit anderen mit fühlen) und Empathie (das erkennen der Gefühlslage eines anderen, ohne sich selbst davon 'anstecken' zu lassen). Da ich aber auf weniger 'wissenschaftliche' Art und Weise die häufigste Interpretation des Wortes Empathie aus meiner Sicht erklären will, hat es also weniger mit der festgelegten Psychologie zu tun die erforscht worden ist... soweit man die Psyche eines Menschen erforschen kann halt...

Wovon ich euch hier erzählen will - egal ob ihr mich hinterher für bescheuert haltet oder nicht - sind meine Erfahrungen und Ansichten, die ich so wie ich sie erlebt habe auch versuchen werde nieder zu schreiben.



Ein Empath oder empatisch veranlagter Mensch ist oft in der Lage intuitiv den Gefühlszustand einer anderen Person zu erkennen. Gleichgültig ob er die Person kennt, oder ob sie in seiner Nähe ist - oder eben nicht. Bei Menschen mit denen man vertraut ist, die einem nahe stehen fällt es sogar noch leichter über ihre Gemütszustände bescheid zu wissen. Das lustige daran ist, dass jeder Mensch diese Fähigkeit irgendwo besitzt... Sei es beispielsweise das typische 'ungute Gefühl' wenn der Partner nicht nach hause kommt und man nicht mehr auf die Heimkehr selbigens wartet, sondern auf den Anruf vom Krankenhaus... oder wenn man weiss, wer am Telefon ist - auch wenn es für die person eine untypische Zeit wäre an zu rufen, oder vor der Tür zu stehen. Viele Menschen kennen dieses Phänomen durch die simple Vertrautheit und Bindung zu Mitmenschen, Freunden, Familie oder anderen geliebten Personen.

Bei einem Empathen jedoch geht diese Empfindsamkeit aber ein wenig weiter. Wie gehabt... gerät eine fremde Person, die meilenweit weg ist irgendwie in die Aufmerksamkeit eines Empathen (Sei es durch beispielsweise einen Chat, oder durch ein von jener Person verfasstes Schriftstück in einem Forum), kann es passieren dass die dadurch entstandene Konzentration oder mehr das Interesse um diese Person ausreicht, dass der Empath sagen kann wie die Person sich gerade fühlt, wie ihr allgemeines Gefühlsgewand gestrickt ist.

Als Fünfzehnjährige mit der erstmaligen Möglichkeit über meine Schule ins Internet zu gehen und das WWW zu erkunden bin ich - wie ihr euch denken könnt - irgendwann in einem Chat gelandet und mit jemandem ins Gespräch gekommen. Es war amüsant, denn Dinge wie Alter und Wohnort - was ja gern die ersten Fragen sind - waren belanglos. Das Gespräch an sich war nett, wir unterhielten uns über Bücher die wir lasen, Dinge die wir gern taten.. aber ich spürte dass irgendetwas mit diesem Kerl 'am anderen Ende des PC's' nicht stimmte. Er machte fröhliche Simley's im Text, liess auch mit keinem Wort verlauten dass es ihm nicht gut ginge, es war nichts zu sehen oder zu lesen, dass darauf hin deutete, es könnte meinem Gesprächspartner nicht gut gehen. Aber ich wusste es einfach. So sicher wie ich gerade Luft atmete. Wir hatten keine Bilder getauscht, uns noch nie zuvor unterhalten, und trotzdem erschien er mir irgendwie 'dunkel'. Endlos traurig, bekümmert, gebrochen, schmerzzerfressen, am Boden zerstört, zurückgezogen und hinter Mauern verbarrikadiert.

Ich erschrak regelrecht als ich auf meinen Versuch mich auf dieses komische Gefühl zu konzentrieren die Buchstaben "Lass es, du kannst mir nicht helfen." las, die auf meinem Monitor auftauchten.. Ich hatte kein Wort zu diesem Kerl geschrieben und trotzdem hatte er mich anscheinend bemerkt. Ich hatte das Gefühl als starrte irgendjemand mich von irgendwoher an. Ich sah mich um, aber ich war alleine in der Halle.

So begegnete ich das erste mal einem Empathen. Es war an sich... eine sehr gruselige Begegnung, die mich bis heute verfolgt, aus einem simplen Grund. Wir hatten uns damals angefangen darüber zu unterhalten. Und mein Bedürfnis wenigstens zu 'versuchen' ihm zu helfen war stark. Mindestens so stark wie diese Art der Dunkelheit die ich an ihm spüren konnte. Ich hatte mir früher nie groß Gedanken darum gemacht wie es dazu kam dass fremde Menschen dazu neigten mir ihre Geheimnisse, Ängste, Zweifel und Probleme an zu vertrauen. Es ging ihnen danach besser und es freute mich, also liess ich es zu mit ihnen zu fühlen, ihre Angst zu teilen, dass sie ein Stück davon los lassen konnten und wieder etwas froheren und leichteren Herzens weiter machen konnten. Die wenigsten davon habe ich in meinem Leben jemals wieder gesehen. Dennoch.. wollte ich diesem Einen, diesem 'Dunklen' umso mehr irgendwo 'helfen'.

Ich weiss nicht mehr wie lange ich mich damals mit diesem Mann unterhalten hatte, wie lang ich alles versuchte ihn dazu zu bringen es mich wenigstens 'versuchen' zu lassen. Ich weiss noch dass er irgendwann zusagte mir einen kurzen, winzigen Blick 'in sich' zu gewähren. Dieser Blick, dieses mentale Tasten hängt mir bis heute nach. Mit Worten kann ich kaum beschreiben was ich 'sah' als ich die Augen zu machte, was ich fühlte, als ich versuchte mich auf diese Person zu konzentrieren. Ich versuch es trotzdem.

Es war dunkel. Es war irgendwie kalt. Es war alles Negative dass man sich in einer menschlichen Emotion vorstellen kann. Hass, Zorn, Schmerz, Neid, Wut, Trauer. Das einzige was es nicht war... war aggressiv. Es war eine ganze Wüste voll... als stünde man auf einem Berg und könnte über die halbe Welt sehen und sähe nichts als Schwärze, voll von diesen Negativen Dingen. Es war erschreckend. Es war grauenhaft. Und es war riesengross. Obwohl ich genauso mit Gewissheit wusste dass es nur ein winziges Fleckchen...'Gefühlskleid' dieses Menschen war, war es so viel Leid wie ich es seither auch nie wieder bei einem Menschen gespürt habe. Er hat mir damals diesen Blick gewährt und ich versuchte wohl instinktiv zu helfen... ihm etwas von seiner Last ab zu nehmen. Es ist nur ein winziges Bruchteil dieses kleinen Fleckchens dass ich ihm abgenommen habe, aber ich spüre es heute noch in meiner Seele, wenn ihr es so nennen wollt. Wenn ich in mich hinein horche ist dieses Stück Dunkelheit in mir, dass nicht meine eigene ist.

Jeder Mensch hat helle und dunkle Seiten... man muss sie nur umblättern. Ich war empathisch veranlagt und neigte dazu andere Menschen um ihre negativen, belastenden Gefühle zu erleichtern. Etwas dass ich schon als 'Heiler' oder 'Leidtrinker' gehört habe.

Empathen und empatisch Veranlagte erkennen einander recht leicht, sofern ein Medium gegeben ist das Interesse auf eine Person zu lenken... sie in 'Augenschein' zu nehmen... So habe ich manche empathisch Veranlagte kennen gelernt... aber nur zwei richtige Empathen. Von dem Ersten wisst ihr jetzt. Er war die Finsterste Person der ich je begegnet bin. Durch unser Band, spürt er wenn es mir zu schlecht geht, selbst wenn wir über die Jahre sehr selten Kontakt hatten. Immer genau dann wenn ich hoffte ihn um Hilfe bitten zu können, war er da. Er half mir in den Jahren bisher oft gegen die Auswirkungen meines Hilfeversuchs an zu kämpfen.

Ein einziges Mal half mir ein anderer Empath dagegen an. Er war weitaus empfindsamer als ich, wie ihr euch sicher denken könnt. Ich weiss noch dass ich schlafen gehen wollte und von einer plötzlichen Welle von Schmerz und Trauer dermassen übermannt wurde dass ich weinte.. und auch noch hilflos dabei lachte, weil ich nicht wusste was los war. Ich schloss meine Augen und hoffte es höre irgendwann auf, wenn ich mich einfach ergäbe, damit abfände und es hin nähme, wie die Welt um mich herum schwarz zu werden schien. Sicher ist es bei Nacht dunkel in einem Zimmer ohne licht, erst recht wenn man die Augen zu macht. Aber diese dinge sind nicht optisch. Es ist reine Empfindung. Bloßes Gefühl. Wie ich durch die Nacht kam weiss ich nicht mehr, nur noch dass ich mich plötzlich umarmt fühlte, von etwas sehr, sehr Hellem und warmem. Er blieb so drei Tage lang in meiner Nähe. Ich spürte diese Umarmung, selbst Hände auf meinen Schultern, eine Hand die meine hielt so intensiv und zweifellos als hätte tatsächlich jemand da gestanden und mich berührt. Ich spürte diese Anwesenheit dauernd, in diesen drei Tagen. Er war da wenn ich aufwachte, wenn ich zur Schule ging, wenn ich zuhause war, wenn ich schlafen ging.
Er kam mir bekannt vor, aber wirklich erkannt habe ich ihn erst später. Er war 32 Jahre alt, lebte in Schweinfurt und war Rettungssanitäter. Seine Aura war die hellste die ich je gesehen habe. Man mag an der Stelle bedenken dass ich damals im Westen Österreichs lebte und zur Schule ging.

Ich habe im Laufe der Zeit noch drei, vier andere empatisch Veranlagte Menschen getroffen, wovon eine mir Schaden zugefügt hat, der meine veranlagung eine Zeit lang blockierte oder schwächte. Ich weiss es nicht. Mein Empfinden hat sich davon nie wieder erhohlt, oder mir fehlt mittlerweile einfach das Gefühl dafür... es ist selten dass ich noch so feines Gespür habe wie es früher einmal war, aber es ist manchmal für einige Augenblicke noch da, auch wenn ich es nicht mehr greifen kann.

Der Letzte empatisch Veranlagte dem ich bisher begegnete, und den ich von mir aus als solchen erkannte war ein Leidtrinker. Weniger ein Heiler, als einfach nur einer der einem anderen Menschen die Lasten von der Seele nimmt, dass sie aufatmen und sich selbst dem guten in sich zuwenden können. Er befreite mich von viel Kummer und negativem, dass ich in meiner damaligen Beziehung tagtäglich in Massen erfuhr. Er war auch der erste und einzige ausser dem ersten Dunklen, dem ich mich je soweit in dieser Hinsicht öffnen konnte, dass er einen Blick auf mein Innerstes werfen konnte.

Einerseits bin ich froh darum dass meine Blicke heute weitestgehend verschlossen sind, dass ich oft nicht mehr sehe und fühle als andere Menschen es zu tun scheinen... Aber manchmal... vermisse ich es doch sehr zu spüren wie jemand nach einem simplen gespräch wieder zu einem Lächeln findet.
Ich weiss dass man solche Veranlagungen trainieren kann, dass sogar etwas wie das schaffen von Ätherkörpern möglich ist - mit denen man einen anderen tatsächlich 'anfassen' kann. Ich weiss auch, dass es Menschen gibt die nicht automatisch fort sind wenn sie sterben.
Ich weiss dass es vieles gibt, vor dem die Menschen Augen, Ohren und Herz verschliessen, nur weil es nicht in diese 'rationale' Welt passt. Ich weiss auch dass jeder Mensch in seinem Fühlen und Empfinden genauso einzigartig ist wie in seinem Denken, denn gleich wieviel man mit einem anderen Menschen gemeinsam haben mag... so gibt es immer irgendeine noch so winzige Facette wo sie sich unterscheiden.

Man muss sich nur darauf einlassen und das sein was man ist. Ein Wunder der Natur. Oder was meint ihr? Haben wir Gefühle weil wirs können? Weil wir sie verstecken sollen? ... oder weil sie uns viel mehr sagen können, wenn wir nur lernen darauf zu achten und sie zu deuten?

Ich weiss es gibt sicher genügend andere die weitaus stärker sind, heller oder dunkler in ihrem Sein, unabhängig davon ob sie einem Gutes tun können, es tun.. oder nicht. Es gibt solche die machen dich müde, weil sie dich aussaugen, es gib solche, die stärken dich. Solche die nehmen dir tief verborgenen Kummer ab, dass du unbeschwehrt lachen kannst. Es gibt solche die legen dir ihre eigenen Kümmernisse wie Steine auf die Schulter. Ich bin mir nur in einem sicher. Es gibt sie, so unterschiedlich wie es Menschen gibt. Und nicht zuletzt der Film "The Green Mile"... zeigt dass das Grundempfinden von Wundern in dieser Art nicht neu ist. Auch wenn wir keine Fliegen spucken, oder Leben schenken.. zumindest nicht im körperlichen, so können es Empathen vielleicht im seelischen.

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Re: Paranormale Fähigkeiten

Beitrag  Yes, The -S- am So Jan 31, 2010 6:43 pm

Ich hatte damals einen besten Kumpel, mit dem ich (fast) jeden Tag getroffen habe (und viel sch... gemacht habe Pfeifen ), jedenfalls einmal wollte ich ihn anrufen (das war Anfang der 80er, da hatten wir noch kein Internet, grins), hob den Telefonhörer, hielt den Hörer am Ohr, wollte gerade wählen,...da war er schon dran, er hat also bei mir gerufen und in dem Moment, in des es zum ersten Mal klingeln SOLLTE, hab' ich schon den Hörer in der Hand gehabt......
Ob nun zufall oder nicht, keine ahnung....


Sternchen, Du kennst ihn, Christoph S.

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Re: Paranormale Fähigkeiten

Beitrag  Gast am So Jan 31, 2010 7:34 pm

Ich hab auch zwei tolle paranormale Fähigkeiten:

1. Ich sitze immer auf Toilette, wenn meine Verlobte oder Gäste auftauchen.
2. Ich kann lesen. (Auch wenn andere das Gegenteil behaupten!)

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Re: Paranormale Fähigkeiten

Beitrag  Yes, The -S- am Di Feb 02, 2010 8:35 am

Big-Red-Cheese schrieb:Ich hab auch zwei tolle paranormale Fähigkeiten:

1. Ich sitze immer auf Toilette, wenn meine Verlobte oder Gäste auftauchen.
2. Ich kann lesen. (Auch wenn andere das Gegenteil behaupten!)


UND 'ne dritte, Scheisse zu schreiben, ohne das Deine Finger braun werden! :haha:

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Re: Paranormale Fähigkeiten

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